Full Hammock Hang Calculator

H58 – Experimentelle Beta · nur zum Ausprobieren. Ergebnisse können fehlerhaft oder vom Eingabeverlauf abhängig sein. Nicht zur Planung realer Aufhängungen oder zur Belastungs- und Sicherheitsbeurteilung verwenden.

Basis

Mattenlänge (L)Matte: -
Ridgeline (LRL) RL-Neigung: - RL-Zug: -
cm %
RL-Zug (N) Min: Max:
RL-Neigung (θRL) / Höhendiff. (Δz)
θRL° cm
Lichte Weite zwischen Pfosten (D)
Tiefster Punkt (zmin)
Masse (m)
Tarplänge (LT)

Aufhängung

Gurthöhe

RL-Zug:-
Gurtzug:H-F-
Horizontalzug:H-F-
Tiefpunkt:-
Kopf (zS,H)
Min:Max:
Fuß (zS,F)
Min:Max:

Gurtlänge

RL-Zug:-
Gurtzug:H-F-
Horizontalzug:H-F-
Tiefpunkt:-
Kopf (eH)
Min:Max:
Fuß (eF)
Min:Max:

Gurtwinkel

RL-Zug:-
Gurtzug:H-F-
Horizontalzug:H-F-
Tiefpunkt:-
°
Kopf (βH)
Min:Max:
Fuß (βF)
Min:Max:

Mattenposition horizontal

RL-Zug:-
Gurtzug:H-F-
Horizontalzug:H-F-
Tiefpunkt:-
Kopf (ex,H)
Min:Max:
Fuß (ex,F)
Min:Max:

Tipps & Fehler

(rechenintensiv)
…

Setup-Text – falls automatisches Kopieren vom Browser blockiert wird, ist der Text hier bereits markiert.

Setup aus Text laden – vollständigen FHHC-Setup-Text oder nur den exakten State hier einfügen.

1. Grundprinzip

Die Werte im Block Basis beschreiben Mattenlänge, Ridgeline, Höhendifferenz, lichte Weite, Tarplänge, Bodenfreiheit und Masse. Gurthöhe, Gurtlänge, Gurtwinkel und horizontaler Abstand werden daraus gemeinsam gelöst.

Befestigungsflächen-Modell: Der 2D-Rechner behandelt Kopf- und Fußseite wie zwei senkrechte Befestigungsflächen („Wände“) bei x=0 und x=D. D ist die lichte horizontale Weite von innerer Oberfläche zu innerer Oberfläche. zS,H/zS,F sind die Höhen der Aufhängungspunkte an diesen Oberflächen über dem Boden. eH/eF sind die freien wirksamen Aufhängungsstrecken vom Befestigungspunkt an der Oberfläche bis zum jeweiligen Mattenende; Aufhängungsmaterial, das um einen Baum/Pfosten läuft, Knoten, Karabiner oder Beschläge gehören nicht zu eH/eF. Für das Tarp beziehen sich xA,H/xA,F ebenfalls auf die jeweilige Befestigungsfläche; zTR,H/zTR,F sind die Höhen der verlängerten Tarp-Ridgeline an diesen Oberflächen. Baum-/Pfostendurchmesser werden deshalb nicht separat modelliert.

Begriff „Gurt“: Die deutschen Bezeichnungen Gurtwinkel, Gurtlänge, Gurthöhe, Gurtzug und Gurtabstand bleiben bewusst als kurze UI-Begriffe erhalten. Geometrisch meint FHHC damit den freien wirksamen Abschnitt der Aufhängung zwischen Befestigungspunkt und Hängemattenende. Das Modell ist daher nicht auf klassische Baumgurte beschränkt und kann ebenso für andere Aufhängungssysteme verwendet werden, sofern dieser freie Abschnitt geometrisch entsprechend beschrieben werden kann.

Variablenreferenz: Rechner, Wertebereich, Grafik und Manual verwenden für öffentliche Größen dasselbe wissenschaftliche H/F-System: H = Head/Kopf, F = Foot/Fuß. Die folgende Referenz enthält alle 51 öffentlichen Werte; aktuellen Wert, Einheit, Kurzbeschreibung sowie die Auswahl für Übersicht und Grafik findest du unter Werte → Alle Werte.

Basis
  • LMattenlänge
  • LRLRidgeline-Länge
  • LRL/LRidgeline-Anteil
  • θRLRidgeline-Neigung
  • ΔzHöhendifferenz Mattenenden
  • DLichte Weite
  • zminTiefster Punkt
  • mMasse
Mattengeometrie
  • zHHöhe Mattenende Kopf
  • zFHöhe Mattenende Fuß
  • DHF,xHorizontale Spannweite Mattenenden
  • xzminTiefpunktposition ab Kopf-Aufhängung
  • xzmin/DTiefpunktposition in %
  • dHDurchhang Kopf
  • dFDurchhang Fuß
  • LHMattenlänge Kopf bis Tiefpunkt
  • LFMattenlänge Fuß bis Tiefpunkt
  • αVMattenmodell-Winkel
Aufhängung
  • βHGurtwinkel Kopf
  • βFGurtwinkel Fuß
  • eHGurtlänge Kopf
  • eFGurtlänge Fuß
  • zS,HGurthöhe Kopf
  • zS,FGurthöhe Fuß
  • ΔβWinkelunterschied
  • ez,HVertikaler Aufhängungsanteil Kopf
  • ez,FVertikaler Aufhängungsanteil Fuß
Horizontale Position
  • ex,HHorizontalabstand Kopf
  • ex,FHorizontalabstand Fuß
Kräfte
  • FHGurtzug Kopf
  • FFGurtzug Fuß
  • Fx,HHorizontalzug Kopf
  • Fx,FHorizontalzug Fuß
  • Fz,HVertikalkraft Kopf
  • Fz,FVertikalkraft Fuß
  • FRLRidgeline-Zug
  • FgGewichtskraft
Tarp
  • LTTarplänge
  • γTTarp-Neigung
  • oT,HMattenabstand Kopf
  • oT,FMattenabstand Fuß
  • cS,HGurtabstand Kopf
  • cS,FGurtabstand Fuß
  • xA,HPfostenabstand Kopf
  • xA,FPfostenabstand Fuß
  • zT,HHöhe Tarp Kopf
  • zT,FHöhe Tarp Fuß
  • zTR,HHöhe Tarp-Ridgeline Kopf
  • zTR,FHöhe Tarp-Ridgeline Fuß
  • DT,xHorizontale Tarp-Spannweite
  • ΔzTHöhendifferenz der Tarpenden

Änderst du einen Wert, versucht der Rechner die übrigen nicht fixierten Größen so anzupassen, dass Geometrie, Statik und alle Min-/Max-Grenzen gleichzeitig erfüllt bleiben. Ein leeres oder ungültiges aktives Zahlenfeld ist dabei ausdrücklich kein Wert 0, sondern ein Eingabekonflikt; deaktivierte Limits werden weiterhin vollständig ignoriert.

Reset, Speichern unter und Setup öffnen stehen sowohl im Rechner als auch auf der Seite Tarp direkt unter Tipps & Fehler zur Verfügung, damit für diese globalen Aktionen kein Tabwechsel nötig ist. Der Button … öffnet die seltener benötigten Textfunktionen: Setup teilen erzeugt eine gut lesbare Zusammenfassung für Foren oder Nachrichten; Setup aus Text laden kann einen zuvor geteilten Setup-Text wieder einlesen. Speichern unter exportiert den vollständigen exakten FHHC-State als kleine JSON-Datei mit einem frei wählbaren, wiedererkennbaren Dateinamen; der Dateiexport trägt zusätzlich eine Formatversion und einen ISO-Erstellungszeitpunkt als optionale Kompatibilitätsmetadaten. Unterstützt der Browser eine native Speichern-unter-Auswahl, können Dateiname und Speicherort dort gewählt werden; andernfalls fragt FHHC nach dem Dateinamen und lädt die benannte JSON-Datei herunter.

Einheiten: Unten links steht ein kompakter Umschaltbutton. Er zeigt immer das Zielsystem: Bei metrischer Anzeige steht dort Imperial, bei Imperial-Anzeige Metrisch. Der Umschalter ändert Eingabe und Anzeige. Imperial verwendet Zoll (in) für Längen, Pfund (lb) für Masse und Pound-force (lbf) für Kräfte; Winkel bleiben Grad und Ridgeline-% bleibt Prozent. Die großen und kleinen Pfeiltasten verwenden im Imperial-Modus natürliche Schritte von 1 in / 1 lb / 1 lbf.

Sprache: Der Zielbutton EN/DE wechselt die Oberfläche zwischen Deutsch und Englisch. Die öffentlichen Seitenindizes H und F bleiben in Formeln in beiden Sprachen gleich und stehen für Head und Foot.

Darstellung: Der Zielbutton Dark/Light schaltet zwischen Hell- und Dunkelmodus. Solange du keine eigene Auswahl getroffen hast, folgt FHHC der Browser-/Systemeinstellung; eine bewusste Auswahl wird lokal im Browser gespeichert. Diese Darstellungseinstellung gehört nicht zum exakten Setup-State.

Mobiler Arbeitsstand: Auf Smartphones wählt ein Tippen auf ein Zahlenfeld den Wert zunächst für die große Bedienleiste ⌨ / ▼ / ▲ / ⇥ / ✓ aus; die Bildschirmtastatur öffnet sich erst über die ⌨-Taste. ⇥ wechselt bewusst zum nächsten sichtbaren Zahlenfeld, während Fertig/Enter und ✓ die Eingabe ohne automatischen Feldwechsel beenden. Der Arbeitsstand wird nicht automatisch dauerhaft gespeichert. Nur wenn du Arbeitsstand auf diesem Gerät merken aktivierst, speichert FHHC ihn lokal und stellt ihn nach einem Neuladen wieder her. Beim Ausschalten dieser Option wird der gespeicherte Arbeitsstand gelöscht. Reset fragt zuerst nach einer Bestätigung und stellt erst danach die Standardwerte wieder her. Die vollständige Smartphone-Bedienung steht in Abschnitt 10.

Lokale Browserdaten: FHHC verwendet für diese lokalen Einstellungen keine Cookies. Sprache, Darstellung, Split-Wunsch und Werteauswahl werden nur nach einer entsprechenden Nutzeraktion lokal gespeichert; der persönliche Werte-Standard nur nach Als Standard speichern. Der Arbeitsstand wird nur mit der ausdrücklich aktivierten Option Arbeitsstand auf diesem Gerät merken dauerhaft gespeichert. Der Modellhinweis gilt standardmäßig nur für die aktuelle Browser-Sitzung; dauerhaft wird er nur ausgeblendet, wenn du im Hinweis die entsprechende Option bewusst aktivierst. Der Rechner überträgt diese Daten nicht automatisch an FHHC; Setup-Dateien, Setup-Text oder Screenshots verlassen den Browser nur, wenn du sie selbst speicherst oder teilst. Reset setzt die Rechenwerte zurück, löscht aber nicht automatisch alle lokalen Darstellungs-/Bedienpräferenzen.

Tastaturbedienung: Ein klarer Fokusrahmen zeigt die aktuelle Tastaturposition. Zwischen den beiden Haupt-Tabs kann zusätzlich mit Pfeil links/rechts sowie Pos1/Ende gewechselt werden.

Split-Ansicht: Bei ausreichend breiter Ansicht erscheint unten der Button Split. Aktiv zeigt er Rechner und Tarp gleichzeitig nebeneinander. Beide Ansichten verwenden weiterhin denselben Zustand und denselben Solver. Wird die Ansicht zu schmal, wechselt FHHC automatisch zurück zur normalen Tabansicht und merkt sich den Split-Wunsch für eine später wieder breitere Ansicht. Die Verfügbarkeit richtet sich nach der verfügbaren Breite; dadurch kann Split auch auf einem Smartphone im Querformat erscheinen. Falls der Split-Button dort noch nicht sichtbar ist, kann Herauszoomen im Browser die verfügbare Layoutbreite vergrößern und Split dadurch verfügbar machen.

Die Hauptbereiche Basis, Aufhängung, Werte, Grafik und Tarp lassen sich über die Checkbox an ihrer Überschrift ein- und ausklappen. Das verändert ausschließlich die Sichtbarkeit; Werte, Fixierungen, Limits und Berechnungen bleiben aktiv. Werte startet standardmäßig eingeklappt, die übrigen Bereiche offen.

In jedem geöffneten Hauptbereich steht direkt links vor der Einklapp-Checkbox eine Screenshot-Schaltfläche. Basis, Aufhängung, Werte, Grafik und Tarp werden im gerade gewählten Hell-/Dunkelmodus exportiert; Werte, Fix-/Limit-Zustände und sichtbare Konfliktfarben werden dabei mitgenommen. Screenshot- und Einklapp-Schaltfläche selbst erscheinen nicht im exportierten Bild. Ist ein Bereich eingeklappt, wird auch seine Screenshot-Schaltfläche ausgeblendet.

2. Fixieren

Eine aktivierte Fix-Checkbox macht den jeweiligen Wert zu einer festen Vorgabe. Er bleibt bei der Berechnung unverändert. Bei Gurthöhe zS,H/zS,F, Gurtlänge eH/eF, Gurtwinkel βH/βF und Horizontalabstand ex,H/ex,F zeigt das Wertfeld ohne Fix nur die aktuell gefundene Lösung und ist nicht editierbar; mit Fix wird es editierbar.

  • Wenige Fixierungen: Der Rechner hat mehr Freiheit und findet leichter eine Lösung.
  • Viele Fixierungen: Das System kann überbestimmt werden. Dann erscheinen unter Tipps & Fehler ein bevorzugter Reparaturweg und – wenn vorhanden – eine andersartige Alternative. Weitere vollständig geprüfte Wege lassen sich über Mehr Vorschläge aufklappen.
  • Das Aktivieren oder Deaktivieren einer Fix-Checkbox löst sofort eine neue Berechnung aus.

3. Min-/Max-Grenzen

Die Eingabefelder für Minimum und Maximum bei Gurthöhe zS,H/zS,F, Gurtlänge eH/eF, Gurtwinkel βH/βF, Horizontalabstand ex,H/ex,F und Ridgeline-Zug FRL definieren den zulässigen Bereich. Überschreitungen werden rot markiert.

Bei den Kopf-/Fuß-Paaren aktiviert die jeweilige Limit-Checkbox die Min-/Max-Grenze dieser Seite. Ist sie deaktiviert, bleibt der eingetragene Wert erhalten, das Feld wird ausgegraut und die Grenze ist nicht aktiv. Grundlegende Bedingungen wie positive Gurtlänge und ein sinnvoller Winkelbereich gelten unabhängig davon. Die Reparaturhilfe versucht aktive Limits möglichst beizubehalten.

4. Ridgeline

Die Ridgeline-Länge LRL kann in der jeweils aktiven Längeneinheit (cm bzw. in) oder über den Ridgeline-Anteil LRL/L in Prozent der Mattenlänge eingegeben werden. Änderst du den Prozentwert, folgt LRL automatisch; änderst du LRL, wird der Prozentwert nachgeführt.

Die Ridgeline-Neigung θRL und die Höhendifferenz der Mattenenden Δz beschreiben dieselbe Lage der Ridgeline und werden gegenseitig nachgeführt. Bei einem frischen Start und nach Reset ist θRL = 6° der maßgebliche Startwert; ändert sich die Ridgeline-Länge, passt FHHC Δz dazu automatisch an. Änderst du später zuletzt den Winkel, bleibt dieser bei einer weiteren Änderung der Ridgeline-Länge erhalten und Δz wird angepasst; änderst du zuletzt Δz, bleibt stattdessen die Höhendifferenz erhalten und der Winkel wird neu angezeigt.

Der Ridgeline-Zug FRL zeigt die geschätzte Zugkraft der Structural Ridgeline. Liegt sie außerhalb des eingestellten Minimum-/Maximum-Bereichs, erscheint ein Konflikt. RL schlaff bedeutet, dass das Modell keine positive Zugkraft benötigt. Am Desktop ändern die kleinen Pfeile an den Minimum-/Maximum-Feldern für FRL den Wert in 5-N-Schritten. Mobil übernimmt diese Funktion die große Zahlenleiste; per Direkteingabe bleibt weiterhin jeder beliebige Zahlenwert möglich.

Ein rotes * kennzeichnet Werte, deren Ridgeline-Kraft wegen des vereinfachten Mattenmodells nur grob abgeschätzt werden kann.

5. Gurtkräfte

Gurtzug FH/FF ist die Zugkraft in der jeweiligen Aufhängung. Horizontalzug Fx,H/Fx,F ist der horizontale Anteil dieser Kraft und zieht die beiden Aufhängepunkte aufeinander zu. Vertikalkraft Fz,H/Fz,F ist der vertikale Anteil; die beiden Vertikalkräfte gleichen im statischen Modell zusammen die Gewichtskraft Fg aus. Die Kraftwerte können unter Werte angezeigt und – soweit verfügbar – für die Grafik ausgewählt werden.

6. Kopf/Fuß automatisch angleichen

Bei Gurthöhe zS,H/zS,F, Gurtlänge eH/eF, Gurtwinkel βH/βF und Horizontalabstand ex,H/ex,F kann jeweils eine gemeinsame Kopf/Fuß-Bedingung aktiviert werden: zS,H = zS,F, eH = eF, βH = βF oder ex,H = ex,F. Die beiden Einzelwerte werden dabei nicht fixiert; ein gemeinsamer Wert wird innerhalb der jeweiligen Min-/Max-Grenzen automatisch ermittelt. ex,H und ex,F sind die horizontalen Abstände vom jeweiligen Befestigungsort zum zugehörigen Mattenende. Zusammen mit der horizontalen Spannweite der Mattenenden DHF,x gilt ex,H + DHF,x + ex,F = D. Ein Minimum des jeweiligen Horizontalabstands kann z. B. den Abstand zu einem Hindernis vorgeben; ein Maximum hält das Mattenende näher an der Befestigungsfläche. In der Modellgrafik können ex,H und ex,F seitenbezogen angezeigt werden, wenn sie unter Werte → Alle Werte für Grafik ausgewählt sind.

Direkt unter βH = βF kann optional Δβmax aktiviert werden. Dann gilt als harte geometrische Nebenbedingung |βH − βF| ≤ Δβmax. Das Limit ist standardmäßig aus; 0° entspricht mathematisch einer Winkelgleichheit. Der Gleichheitsbutton bleibt davon unabhängig: Er ist die klarere harte Gleichheitsvariante und löscht einen gespeicherten Wert für Δβmax beim Ein- oder Ausschalten nicht. Δβmax ist keine Sicherheitsgrenze.

H ↓ min ist eine einmalige Optimierung der Gurthöhen zS,H/zS,F. Zuerst wird der höhere der beiden Befestigungspunkte minimiert (max(zS,H, zS,F)), danach bei gleichem Primärniveau die Summe zS,H + zS,F. Sämtliche aktuellen Fixierungen, Gleichläufe, aktiven Min-/Max-Grenzen, Ridgeline-Zug-Grenzen und bei eingeschaltetem Tarp auch alle Tarp-Vorgaben bleiben harte Randbedingungen. Für jeden dabei frei veränderlichen Gurtwinkel βH/βF muss eine aktive Mindestgrenze größer als 0° vorhanden sein; FHHC erfindet keinen internen Mindestwinkel. Die Aktion ist keine Sicherheitsfreigabe und verwendet keine Kraftgrenze als Optimierungsziel.

D ↓ min ist eine einmalige Optimierung der lichten Weite D. Andere Basiswerte werden dabei nicht verändert. Alle aktuellen Fixierungen, Gleichläufe, aktiven Min-/Max-Grenzen, Ridgeline-Zug-Grenzen und bei eingeschaltetem Tarp auch alle Tarp-Vorgaben bleiben harte Randbedingungen. Unter gleich minimalen D-Lösungen bevorzugt FHHC einen Zustand möglichst nahe am aktuellen Aufbau; Änderungen der Gurtwinkel βH/βF werden dabei besonders stark vermieden und erst genutzt, wenn das minimale D sonst nicht erreichbar ist.

Die jeweilige Gleichheitsbedingung wird über die kompakte Schaltfläche im linken Infoblock aktiviert. Mehrere Gleichheitsbedingungen dürfen gleichzeitig aktiv sein. Macht eine neu aktivierte Schaltfläche eine zuvor machbare Konstellation unmöglich, wird genau diese neue Bedingung wieder zurückgenommen und eine Warnung angezeigt. Werden Geometrie oder Limits erst später unvereinbar, bleiben die aktiven Gleichheitsbedingungen erhalten; die Reparaturhilfe darf dann das Deaktivieren genau dieser Gleichheitsbedingung als möglichen Weg nennen.

7. Position tiefster Punkt

Die Höhe des tiefsten Mattenpunkts ist zmin. Seine horizontale Position ab der Kopf-Aufhängung ist xzmin. Relativ zur lichten Weite D wird diese Position zusätzlich als xzmin/D angegeben.

Im Reiter Tarp zeigt die Zeichnung den Tiefpunkt proportional. Für xzmin/D gilt: 0 % liegt an der Kopf-Aufhängung, 50 % in der Mitte und 100 % an der Fuß-Aufhängung. Der Prozentwert erscheint in der Zeichnung, wenn Tiefpunktposition in % unter Werte → Alle Werte für Grafik ausgewählt ist.

8. Tarp EIN/AUS und Tarp-Check

Die Tarplänge LT bezeichnet die tatsächliche Länge entlang der Tarp-Ridgeline. Der Button direkt bei der Tarplänge folgt dem Zielprinzip: Er zeigt, was beim nächsten Tippen geschieht. Ist das Tarp aktuell EIN, steht dort Tarp AUS; ist es AUS, steht dort Tarp EIN. Beim Ausschalten werden Tarp-Einstellungen und Tarp-Zeichnung deaktiviert. Beim direkten Aus- und Wiedereinschalten wird die zuletzt verwendete positive Tarplänge wiederhergestellt; ist keine vorhanden, wird der Werkswert verwendet. Ein leeres, ungültiges oder negatives Tarplängenfeld schaltet das Tarp nicht aus. Die Tarp-Neigung γT wird ohne Fix automatisch gefunden; mit Fix wird der eingestellte Winkel zur festen Vorgabe.

Die öffentlichen Tarp-Größen sind:

  • LT – Tarplänge
  • γT – Tarp-Neigung
  • oT,H/oT,F – Mattenabstand
  • cS,H/cS,F – Gurtabstand
  • xA,H/xA,F – Pfostenabstand
  • zT,H/zT,F – Höhe Tarp
  • zTR,H/zTR,F – Höhe Tarp-Ridgeline
  • DT,x – horizontale Tarp-Spannweite (abgeleitet)
  • ΔzT – Höhendifferenz der Tarpenden (abgeleitet)

Die abgeleiteten Werte stehen ebenfalls unter Werte → Alle Werte zur Verfügung.

Mattenabstand, Gurtabstand, Pfostenabstand, Höhe Tarp und Höhe Tarp-Ridgeline verwenden für Kopf und Fuß dieselbe Fix-/Minimum-/Maximum-Systematik wie der Rechner: Ohne Fix zeigt das Feld den berechneten Istwert und ist nicht editierbar; mit Fix wird genau dieser Seitenwert zur festen Vorgabe. Die Limit-Checkbox aktiviert die zugehörigen Eingabefelder für Minimum und Maximum.

Für Mattenabstand und Pfostenabstand gilt pro Seite exakt oT,H + xA,H = ex,H beziehungsweise oT,F + xA,F = ex,F. Der Mattenabstand oT,H/oT,F ist vorzeichenbehaftet: positiv bedeutet Tarpüberstand über das Mattenende, 0 bedeutet gleiche horizontale Endposition und negativ bedeutet, dass die Hängematte auf dieser Seite über das reale Tarpende hinausragt.

Max. Montagehöhe ist eine optionale praktische Obergrenze und keine physikalische Sicherheitsgrenze. Sie begrenzt die Tarp-Ridgeline-Höhen zTR,H/zTR,F an den Befestigungsflächen. Ist die zugehörige Checkbox aus, ist diese zusätzliche Obergrenze nicht aktiv.

Für die fünf Kopf/Fuß-Paare kann außerdem eine Gleichheitsbedingung aktiviert werden:

  • oT,H = oT,F – Mattenabstand
  • cS,H = cS,F – Gurtabstand
  • xA,H = xA,F – Pfostenabstand
  • zT,H = zT,F – Höhe Tarp
  • zTR,H = zTR,F – Höhe Tarp-Ridgeline

Dabei wird innerhalb aller weiterhin aktiven Fixierungen und Minimum-/Maximum-Grenzen automatisch ein gemeinsamer Wert gesucht. Widerspricht die Gleichheitsbedingung anderen Vorgaben, entsteht ein normaler Tarp-Konflikt. Gleiche Tarp-Endhöhen oder gleiche Tarp-Ridgeline-Höhen auf beiden Seiten erzwingen geometrisch ein waagrechtes Tarp mit 0,0°.

Die Tarp-Ridgeline kann zusätzlich seitenweise mit der Hängemattenaufhängung gekoppelt werden: zTR,H = zS,H und/oder zTR,F = zS,F. Ändert sich die gekoppelte Gurthöhe, folgt die Tarp-Ridgeline automatisch. Die normalen Minimum-/Maximum-Grenzen für zTR,H/zTR,F und eine aktive maximale Montagehöhe bleiben wirksam; der jeweilige Fix-Wert ist während der Kopplung deaktiviert.

Der Gurtabstand cS,H/cS,F ist der kürzeste geometrische 2D-Abstand zwischen dem real vorhandenen Tarpabschnitt der jeweiligen Seite und dem zugehörigen Aufhängungssegment. Er wird daher nicht grundsätzlich senkrecht oder waagrecht gemessen. Schneiden sich die realen Segmente, ist der Abstand 0. Höhe Tarp zT,H/zT,F bezeichnet die Höhe des jeweiligen realen Tarp-Endpunkts über dem Boden. Höhe Tarp-Ridgeline zTR,H/zTR,F ist die Höhe der geradlinig verlängerten Tarp-Ridgeline an der jeweiligen Befestigungsfläche.

Ohne Fix zeigt das Winkel-Feld die automatisch gefundene Tarp-Neigung γT. Mit Fix wird es editierbar und der eingegebene Winkel zur festen Vorgabe. Die aktivierten Minimum-/Maximum-Grenzen gelten sowohl für die automatische Suche als auch für einen fixierten Winkel. Fix + 0,0° bedeutet waagrecht; ein positiver Winkel bedeutet Fußseite höher, ein negativer Kopfseite höher. Die Tarplänge LT bleibt dabei die tatsächliche Länge entlang der Tarp-Ridgeline.

Alle aktiven Fixierungen, Minimum-/Maximum-Grenzen, Gleichheitsbedingungen und Kopplungen werden gemeinsam gelöst. Widersprechen sich Vorgaben, wird nichts still verändert: Der Tarp-Check meldet den Konflikt und Tipps & Fehler kann Reparaturwege vorschlagen. Zusätzliche Reserve für Tarpdurchhang, Dehnung, Windbewegung, reale Beschläge oder Schnur-/Gurtumlauf um Baum oder Pfosten ist nicht automatisch enthalten.

9. Tipps & Fehler

Im normalen Zustand bleibt dieser Block leer. Bei einem Rechner- oder Tarp-Konflikt nennt er die Ursache und zeigt einen Vorschlag sowie, wenn möglich, eine andersartige Alternative. Mehr Vorschläge zeigt weitere geprüfte Möglichkeiten. Die Liste priorisiert kleine, direkt validierte Reparaturwege und ist bewusst keine vollständige Aufzählung aller mathematisch möglichen Mehrfachänderungen. Zusätzlich können Planungsalternativen über Basisgrößen wie lichte Weite D, tiefster Punkt zmin, Ridgeline-Länge LRL, Höhendifferenz der Mattenenden Δz oder Mattenlänge L erscheinen; sie sind als Basisgröße – verändert das Ausgangsszenario gekennzeichnet. Die Masse m wird nicht als automatische Reparatur vorgeschlagen. Kein Vorschlag ändert automatisch einen Wert.

Machbare Bereiche ist ein zusätzliches Planungswerkzeug. Ein Klick auf Bereiche berechnen startet die Suche; mit Aufh. und Tarp wählst du, welche Bereiche untersucht werden. Die Ergebnisse werden auf Rechner und Tarp gemeinsam angezeigt.

Aufhängung

  • Lichte Weite D
  • Gurthöhe zS,H/zS,F
  • Gurtlänge eH/eF
  • Gurtwinkel βH/βF
  • Horizontalabstand ex,H/ex,F

Tarp (bei aktivem Tarp)

  • Tarp-Neigung γT
  • Mattenabstand oT,H/oT,F
  • Gurtabstand cS,H/cS,F
  • Pfostenabstand xA,H/xA,F
  • Höhe Tarp zT,H/zT,F
  • Höhe Tarp-Ridgeline zTR,H/zTR,F

Aktuelle Fixierungen, Gleichheitsbedingungen, Kopplungen und aktive Minimum-/Maximum-Grenzen werden berücksichtigt. Tarp AUS deaktiviert nur die Tarp-Auswahl; Aufhängungsbereiche bleiben verfügbar. Die Bereichssuche verändert keine Eingabewerte. Grenzen werden als ungefähr (ca.) dargestellt; mehrere getrennte machbare Intervalle erscheinen getrennt. ≥ bedeutet, dass der Bereich oberhalb des angezeigten Werts weiter offen ist. Schließen blendet die Ergebnisfläche aus; Bereiche berechnen öffnet beziehungsweise aktualisiert sie wieder.

Sobald irgendwo im Rechner ein echter Fehler, Limitkonflikt, Tarp-Konflikt oder eine handlungsrelevante Warnung aktiv ist, blinkt der große Rechnerrahmen rot. So ist ein Problem auch dann sofort erkennbar, wenn die betroffene Eingabe oder Meldung gerade außerhalb des sichtbaren Smartphone-Bereichs liegt. Der rote * bei einem nur grob abschätzbaren Ridgeline-Zug FRL ist dagegen lediglich ein Modellhinweis und löst kein Blinken aus. Nach Beheben des Problems endet das Blinken automatisch.

10. Bedienung auf dem Smartphone

Ein Tippen auf ein Zahlenfeld wählt es zunächst für die große Bedienleiste ⌨ / ▼ / ▲ / ⇥ / ✓ aus, ohne sofort die Bildschirmtastatur zu öffnen. ▼/▲ ändern um die jeweilige Schrittweite; kurzes Tippen ändert einmal, Gedrückthalten wiederholt automatisch. ⌨ öffnet die direkte Zahleneingabe; das aktive Feld wird dabei oberhalb von Systemtastatur und FHHC-Leiste sichtbar gehalten. Der alte Wert bleibt bis zur ersten echten Eingabe sichtbar, die erste neue Zahl ersetzt ihn vollständig. Fertig/Enter und ✓ übernehmen den aktuellen Wert und beenden die Eingabe ohne automatisch zum nächsten Feld zu springen. Nur ⇥ wechselt bewusst zum nächsten sichtbaren Zahlenfeld; bei bereits offener Tastatur bleibt die Direkteingabe dort aktiv. Solange die mobile Leiste sichtbar ist, reserviert die Seite unten zusätzlichen Scrollraum, damit die unteren Umschalter und das Manual nicht von der Leiste verdeckt werden.

11. Werte, Grafik und Tarp

Der Reiter Tarp enthält die drei Hauptbereiche Werte, Grafik und Tarp. Alle drei Bereiche können unabhängig voneinander ein- und ausgeklappt werden. Das ändert nur die Sichtbarkeit; Werte, Vorgaben und Berechnungen bleiben aktiv.

Werte: Beim Öffnen erscheint zuerst die kompakte Übersicht mit den dafür ausgewählten Werten. Der Button Alle Werte öffnet den vollständigen, nach Kategorien gegliederten Wertekatalog. Jede Zeile zeigt Bezeichnung, wissenschaftliche Variable, aktuellen Wert mit Einheit und eine kurze Beschreibung. Nur unter Alle Werte werden die Checkboxen für Übersicht und – sofern die Größe grafisch darstellbar ist – Grafik geändert; die kompakte Übersicht selbst enthält keine Auswahl-Checkboxen.

Der Werksstandard der Übersicht ist bewusst kompakt:

  • Mattenlänge L
  • Ridgeline-Länge LRL
  • Ridgeline-Anteil LRL/L
  • Ridgeline-Neigung θRL
  • Höhendifferenz der Mattenenden Δz
  • Lichte Weite D
  • Tiefster Punkt zmin
  • Masse m
  • bei aktivem Tarp zusätzlich Tarplänge LT

Für die persönliche Werteauswahl gelten drei Buttons:

  • Als Standard speichern speichert die aktuelle Kombination aus Übersicht- und Grafik-Auswahl als persönlichen Standard.
  • Standard lädt diesen persönlichen Standard; wurde noch keiner gespeichert, wird der Werksstandard verwendet.
  • Werksstandard wendet die FHHC-Werksauswahl an, löscht einen bereits gespeicherten persönlichen Standard aber nicht.

Die aktuell gewählte Übersicht- und Grafik-Auswahl wird zusammen mit einem gespeicherten Setup-Zustand übernommen. Der persönliche Standard selbst bleibt dagegen lokal im Browser und wird nicht in Setup-Dateien exportiert.

Grafik: Welche zusätzlichen Werte, Maße und Kraftangaben in der Modellzeichnung erscheinen, richtet sich nach der unter Alle Werte → Grafik gewählten Auswahl. Nicht jede grafisch darstellbare Größe ist im Werksstandard aktiviert. Die Checkboxen direkt oberhalb der Grafik dienen als schnelle Bereichsfilter: Sie blenden die bereits ausgewählten Grafikwerte einer Kategorie ein oder aus, ohne die Auswahl unter Alle Werte zu verändern. Ein aktives Tarp wird in der Modellzeichnung dargestellt, wenn für den Tarp-Bereich mindestens ein ausgewählter Grafikwert sichtbar ist.

Tarp: Unter der Modellgrafik stehen die Tarp-Einstellungen. Fixierungen sowie Eingabefelder für Minimum und Maximum verwenden dieselbe Systematik wie im Rechner; die einzelnen Tarp-Größen und ihre Variablen sind in Abschnitt 8 beschrieben.

Echte Konflikte werden im Modell an den betroffenen Bauteilen rot hervorgehoben. Die Grafik verwendet dieselbe vereinfachte 2D-Geometrie wie der Rechner und ersetzt keine Prüfung der realen Befestigungssituation, des Gurt-/Schnurumlaufs, von Materialdehnung oder erforderlichen Sicherheitsreserven.

Modellgrenzen & reale Ausrüstung: Ein konfliktfreies Ergebnis bedeutet ausschließlich, dass Eingaben, Geometrie und die vereinfachte statische 2D-Berechnung miteinander konsistent sind. Die berechneten Gurt-, Horizontal-, Vertikal- und Ridgeline-Kräfte sind Modellwerte und keine Sicherheitsfreigabe, Tragfähigkeitsprüfung oder Eignungsbewertung eines realen Aufbaus. Nicht automatisch modelliert oder geprüft werden insbesondere dynamische Lasten und Stoßbewegungen, Materialalterung und Verschleiß, Nässe/Dehnung, Knoten, Spleiße, Karabiner und sonstige Verbindungen, reale Baum-/Pfosten-/Ankerfestigkeit sowie der tatsächliche Gurt-/Schnurumlauf an der Befestigung. FHHC verrechnet deshalb bewusst keine WLL-, Bruchlast- oder Sicherheitsfaktorwerte und gibt kein „geeignet/ungeeignet“ aus. Herstellerangaben sowie die eigenständige Beurteilung von Ausrüstung, Befestigung und erforderlichen Reserven bleiben maßgeblich. Ein rotes * am Ridgeline-Zug FRL kennzeichnet zusätzlich eine besonders grobe Ridgeline-Modellschätzung.